• ♥ Derzeit 23.981 Weine nur für Dich! ♥
  • Persönliche Beratung!
  • Sichere Verpackung!
  • Zuverlässiger Versand!

Chardonnay (2.242)

In der ganzen Welt geschätzt, global kultiviert und ein Synonym für erstklassigen Weißweingenuss: Chardonnay. Von Burgund bis Australien gibt es kaum eine andere Rebsorte, die so oft angebaut wird wie Chardonnay

Lees meer over Chardonnay
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!
ausgetrunken
vegan vegan
9999
NV
ausgetrunken
vegan vegan
Schaumwein Schaumwein
brut brut
Frankreich Frankreich
Champagne (FR) Champagne
54,98 €*
0.75 l (73,31 € * / 1 l)

Lieferzeit 3-5 Arbeitstage

ausgetrunken
NEU
Team-Tipp
9999
2024
ausgetrunken
NEU
Team-Tipp
Weißwein Weißwein
trocken trocken
Südafrika Südafrika
Westkap (ZA) Westkap
23,68 €*
0.75 l (31,57 € * / 1 l)

Lieferzeit 3-5 Arbeitstage

ausgetrunken
Angebot
10 % Frühlingssale
9999
2016
ausgetrunken
Angebot
10 % Frühlingssale
Schaumwein Schaumwein
brut - bruto brut - bruto
Frankreich Frankreich
Champagne (FR) Champagne
354,68 € * 354,38 €*
0.75 l (472,51 € * / 1 l)

Lieferzeit ca. 3-5 Arbeitstage

15 % Rabatt - Letzte Flaschen!
Jetzt hier sparen!
🌿 10 % Frühlingssale 🌿 Frühlingshafte Preise
Jetzt durchstöbern!
Must-Have Weine
Diese Weine solltest Du genießen!
Probierpakete
Jetzt Vielfalt probieren & sparen!
1
2 3 4 5 6
1 - 25 / 2043

Weltweit geschätzt, global kultiviert und ein feststehender Begriff für unvergleichlichen Genuss von Weißwein: Chardonnay. Diese Rebsorte findet sich beinahe überall, doch nicht überall gedeiht sie optimal. Viele schätzen ihn, während andere ihn nicht mögen. Chardonnay bildet ein eigenes Universum in der Weinwelt. Von Burgund bis Australien gibt es kaum eine andere Rebsorte, die so häufig angebaut wird wie Chardonnay. Dies aus gutem Grund und zur Freude vieler Anhänger der weißen Wein-Königin.

Was einige als Nachteil des Chardonnay wahrnehmen, ist in Wirklichkeit dessen Vorteil. Der Wein aus dieser edlen Traube ist knackig, frisch und zeigt sich auch geschmacklich neutral. Doch sobald die Trauben in den Weinkeller gelangen, hat der Winzer die Möglichkeit, seinen persönlichen Stil einfließen zu lassen. Auch das Terroir spiegelt sich deutlich im hellen Kleid des Weins wider. Es ist ein Glücksfall, dass Chardonnay in der ganzen Welt seinen Platz gefunden hat.

Chardonnay Wein – eine elysische Erfahrung

Der Ort, an dem er seinen Ursprung hat, ist nur wenigen bekannt, während der Wein in aller Welt genossene Berühmtheit erlangt hat. Chardonnay ist anpassungsfähig – sowohl hinsichtlich des Terroirs als auch des Geschmacks. An jedem Ort, wo Weißwein erzeugt wird, ist Chardonnay präsent. Winzer und Kenner schätzen die Traube für ihre besonderen Charakteristika. Guter Geschmack, verbunden mit lokalen Nuancen. Ein Wein für den täglichen Genuss und für jeden Anlass. Eine edle Rebe, die keiner besonderen Inszenierung bedarf. Auch wenn Chardonnay so schmackhaft und erfrischend ist, tun wir es dennoch.

Herkunft und Geschichte

Der Name Chardonnay geht auf das kleine Dorf Chardonnay in der Nähe von Mâcon im Burgund zurück. Oder vielleicht andersherum? Experten streiten bis heute darüber. Eines ist jedoch sicher: Chardonnay ist das Resultat einer Kreuzung zwischen Gouais Blanc (Heunisch) und Pinot und ist somit im Burgund verwurzelt, wie DNA-Analysen belegen. Ebenso eindeutig ist, dass Chardonnay auf beinahe allen Bodentypen wächst. Die Rebsorte verbreitete sich rasch in ganz Frankreich – nicht zuletzt aufgrund eines kaiserlichen Erlasses. Karl der Große förderte den Weinbau, und Benediktiner- sowie Zisterziensermönche trugen dazu bei, Chardonnay in Europa populär zu machen. Der geringe Aufwand gepaart mit einem hohen Ertrag ließ die edle Sorte bald weltweit an Beliebtheit gewinnen. Chardonnay gilt heute von Amerika bis Südafrika und Neuseeland als Synonym für Weißwein.

Der Legende nach war es die Frau Karls des Großen, die den Anbau weißer Rebsorten vorantrieb. Die ständigen roten Weinflecken im weißen Bart ihres Mannes empfand sie als unästhetisch. Bald wurden viele Weinberge mit weißen Sorten wie Chardonnay und Aligoté angelegt. Die Lage Corton-Charlemagne zeugt bis heute von der tiefen Verbindung des fränkischen Kaisers zum Weinbau in Europa.

Chardonnay Weine – die Freiheit zum Trinken

Freiraum – Chardonnay Geschmack

Chardonnay-Wein hat einen hohen Extraktgehalt und somit einen vollmundigen, oft samtigen Körper. Das relativ neutrale Aroma kann durch verschiedene Eingriffe des Winzers ergänzt werden. Bei weniger reifen Trauben kann der Wein jedoch dünn und grasig schmecken. Vollreife Trauben verwandeln sich in frisch-fruchtige Weine mit Anklängen von Obst und Blumen, häufig auch mit Kräutern und Mineralien. Chardonnay zählt zu den Weinen mit höherem Alkoholgehalt, der bei mindestens 13 Vol% beginnt. Je nach Ausbau vereint Chardonnay eine Vielzahl von Aromen, zum Beispiel Himbeere, Apfel, Haselnuss, Marzipan, Vanille, Pfirsich, Tomate, Tabak und Tee. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Oft verleiht der Wein auch ein komplexes Profil, das sich besonders bei längerer Lagerung entwickelt, wobei nur die besten Chardonnay-Weine dafür geeignet sind. Insgesamt überzeugt der zugängliche Weißwein in vielen Facetten und übertrifft spielend andere weiße Burgunder-Sorten.

Chardonnay Stillleben

Chardonnay Facts

  1. Chardonnay-Wein ist ein weißer Wein, der aus der weißen Chardonnay-Traube gewonnen wird.
  2. Er hat einen mittleren Körper und ein lebhaftes Bouquet, mit Aromen von Zitrus, Apfel, Birne, Melone, Honig, Karamell und Vanille.
  3. Chardonnay ist in vielen Regionen der Welt ein beliebter Wein.
  4. Chardonnay-Weine sind in der Regel trocken, finden sich aber auch in halbtrockener oder süßer Variante.
  5. Chardonnay-Weine sind harmonisch und leicht, sie passen hervorragend zu verschiedenen Gerichten, besonders zu Geflügel-, Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten.

Chardonnay Fun Facts

  1. Jahrelang glaubte man, dass Chardonnay seinen Ursprung in Vorderasien hat, bis DNA-Analysen belegten, dass es sich um eine Mutation aus Heunisch und Pinot handelt, die aus Frankreich stammt.
  2. ABC: Anything but Chardonnay. Zu viele minderwertige Weine und Überproduktion haben den guten Ruf des Chardonnay getrübt, sodass viele den Wein meiden. Glücklicherweise hat die Qualität weltweit jedoch stark zugenommen.
  3. Aufgrund der Bekanntheit der Figur Chardonnay Lane-Pascoe aus der TV-Serie Footballer’s Wives wurden 2002 65 Kinder mit diesem Namen geboren. Im Jahr zuvor waren es noch 0.
  4. Chardonnay bedeutet „Distel-Ort“ oder „Ort mit vielen Disteln“.
  5. Obwohl erst 1991 zugelassen, wird Chardonnay bereits seit den 50er Jahren in sonnigen Baden kultiviert, damals allerdings fälschlicherweise als Weißburgunder.

Natürliches Talent – der Ursprung des Chardonnay

Der Name stammt von der kleinen Gemeinde Chardonnay, von wo aus Mönche die Rebsorte in ganz Europa verbreiteten. Der unkomplizierte Anbau, die Möglichkeit, den Geschmack im Keller zu beeinflussen, und das ansprechende Aroma weckten schnell das Interesse der Weinwelt. Bald wurde erkannt, dass Chardonnay nahezu überall angebaut werden kann. Heute gibt es Chardonnay-Weißwein aus vielen Teilen der Welt. Über 200.000 Hektar Anbaufläche werden weltweit bewirtschaftet. Zudem baut jeder Winzer seinen Chardonnay in den Varianten trocken, halbtrocken, süß, edelsüß, extra brut, brut oder dry-sec aus. Diese Vielfalt, Wandlungsfähigkeit und Köstlichkeit reichen nicht aus, um die besten Chardonnay-Weißweine zu beschreiben. Warum also als Königin des Weißweins bezeichnen? Göttin des Weißweins wäre treffender.

Länder, in denen Chardonnay wächst und gedeiht

Chardonnay gehört weltweit zu den am häufigsten angebauten Rebsorten und ist daher in vielen großen und kleinen Weinländern zu finden. Den größten Anbau hat Frankreich mit über 47.000 Hektar Rebfläche, insbesondere in den bekannten Lagen der Côte de Beaune, Mâcon und Chablis im Burgund. Weitere nennenswerte Anbauflächen finden sich in der Champagne und Languedoc-Roussillon.

Chardonnay Rebzeile

Die USA widmen mit 41.000 Hektar ebenfalls viel Land dem Chardonnay, speziell Kalifornien, wo hervorragende Ergebnisse erzielt werden, die in Blindverkostungen sogar die französischen Weine übertreffen. Oregon und Washington haben im Vergleich zu Kalifornien zwar weniger Anbaufläche, aber auch hier gedeiht die unkomplizierte Rebsorte prächtig.

Aber auch Australien sorgt regelmäßig für Aufsehen bei Auszeichnungen. Die Australier gehen dabei ihren eigenen Weg und präsentieren und entdecken das ungeahnte Potenzial aus den ungefähr 21.000 Hektar, die mit Chardonnay bepflanzt sind.

In Italien wird Chardonnay auf etwa 19.000 Hektar angebaut, vorwiegend in Friuli-Venezia Giulia und Trentino Alto-Adige im Norden des Landes. Chile folgt mit circa 11.000 Hektar. Weitere Länder mit bedeutenden Chardonnay-Anbauflächen sind Spanien (7.000 ha), Südafrika (7.000 ha), Argentinien (6.000 ha) und China (6.000 ha). Außerdem besitzen auch Moldawien, Israel, Georgien, Ungarn, Deutschland, Bulgarien, Russland, Neuseeland, Österreich, Rumänien, die Ukraine, Kanada, Serbien und Montenegro Anbauflächen.

Weltweit verbreitet und ständig im Aufschwung – die Fläche mit Chardonnay-Weinreben wächst zusehends. Manche mögen sich wundern, warum etablierte Weinländer wie Deutschland und Österreich trotzdem nur wenige Hektar Chardonnay anbauen. Der Grund dafür ist simpel: Die Rebsorte wurde erst vor einigen Jahren zugelassen – in Deutschland 1991 und in Österreich sogar erst 1999. In beiden Ländern wächst die Anbaufläche seitdem jedoch kontinuierlich.

In Bezug auf die Anbaufläche rangiert Chardonnay zwischen Tempranillo und Syrah auf dem 5. Platz und ist hinter Airén die zweitmeist angebaute weiße Rebsorte. Airén wird hauptsächlich für die Herstellung von Brandy in Spanien verwendet.

Regionen mit Bezug zur Rebsorte Chardonnay

Burgund (Chablis, Mâcon, Côte de Beaune)

Alle bedeutenden Weißweine des Burgund sind eng mit Chardonnay verbunden. Innerhalb dieser Region gibt es berühmte Appellationen, die den Erfolg des Chardonnays maßgeblich begründet haben. Die Côte de Beaune bietet Weine aus den besten Lagen der Gemeinden Montrachet, Meursault und Aloxe-Corton. Der Wein aus Montrachet zählt zu den begehrtesten - und damit auch zu den teuersten. Nur auf dem kalkhaltigen Verwitterungsschutt mit tiefem Erdreich gedeiht hier ausschließlich die weiße Traube, und das in Vollkommenheit. Auf gerade einmal 8 Hektar entstehen Chardonnays, an denen sich alle anderen messen müssen.

Ein wenig südlicher aus Mâcon, aus einem Dorf namens Chardonnay, kommen die typisch französisch-frischen Chardonnays, wie man sie kennt: leicht, unkompliziert und stark geprägt vom Terroir.

Chablis mit seinen kalkhaltigen Grand Cru-Lagen im Norden des Burgunds ist eine eigene Welt für sich. Die Gemeinde ist wie keine andere für die weltweite Beliebtheit des Chardonnay verantwortlich. Chablis galt zeitweise sogar als Synonym für Weißwein. Deswegen wurden in Übersee viele andere Rebsorten unter diesem Namen vermarktet. Doch Chablis gibt es nur hier, im Norden des Burgunds, und nichts Vergleichbares. Um den Namen Chablis zu tragen, muss der Wein aus Chardonnay von hiesigen Lagen stammen und reinsortig sein.

Champagne

Der Champagner bedarf keiner Einführung. Er strahlt nach außen hin einen Hauch von Luxus aus. Doch für uns zählen die inneren Werte, die den prickelnden Hochgenuss ausmachen, und das ist Chardonnay. Als eine der wenigen erlaubten Sorten spielt der weiße Wein die Hauptrolle, neben den Rotwein-Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier. In der Region Côte de Blancs werden gar reinsortige Chardonnay-Champagner, die Blancs de Blancs, produziert.

Chardonnay mit Käse

Languedoc (Limoux)

Mit einer Rebfläche, die größer ist als die gesamte deutsche, ist es nicht verwunderlich, dass auch Chardonnay seinen Platz im Languedoc gefunden hat. Insbesondere das Anbaugebiet Limoux und der Crémant de Limoux profitieren dank ton- und kalkhaltiger Böden vom geschmeidigen Chardonnay.

Kalifornien (Countys Sonoma, Napa, Monterey)

Eine Blindverkostung im Jahr 1976 beförderte den Chardonnay aus Kalifornien zum Aufstieg. Die Winzer des Chateau Montelena Weinguts aus dem kalifornischen Napa Valley gewannen gegen die großen Namen aus Burgund – und das vor einer französischen Jury! Die als Weinjury von Paris bekannte Weinprobe führte zu leidenschaftlichen Diskussionen und einem großen Aufschwung in den USA. Inzwischen bewirtschaftet Kalifornien mehr Chardonnay-Rebfläche als Frankreich. Anfangs versuchte man, den Burgund-Stil nachzuahmen, bis sich die Winzer auf ihren eigenen Stil konzentrierten: cremige und vollmundige Chardonnays mit ausgeprägter Holznote.

Hunter Valley

Wie viele Rebsorten fand Chardonnay 1832 den Weg nach Australien im Gepäck von James Busby. Erfolgreich wurde die Traube jedoch erst 1971, nachdem Murray Tyrell 1968 einige Stecklinge aus dem Versuchsgarten von Penfold’s entwendete und im Hunter Valley pflanzte. Drei Jahre später zeigte sich der Erfolg des Chardonnay. Wegen des warmen Klimas fügten die australischen Winzer Eichenchips und Säure hinzu. Dadurch erhält der Wein einen reichen Charakter. Dieser Stil bewährte sich, und bald wuchs Chardonnay in allen Anbaugebieten.

Südtirol

Chardonnay ist in Trentino Alto-Adige alles andere als neu. Lange Zeit wurde er nur als Gelber Weißburgunder bezeichnet und war im Grunde mit dem Pinot Blanc gleichgesetzt, also gemischt angebaut und gemeinsam vinifiziert. Neben einer Handvoll Schaumweine sind es vor allem fruchtig-frische Chardonnays, die die Höhenlagen Südtirols prägen.

Franciacorta

Die prickelnden Schaumweine aus dem DOC Franciacorta orientieren sich am Champagner – Chardonnay ist also ebenfalls beteiligt. Sei es reinsortig oder in Cuvée mit Pinot Nero und Pinot Bianco. Chardonnay gehört zur ersten Liga der Schaumweine und sichert sich so seinen Platz auf den rund 230 Hektar Anbaufläche südlich des Iseosees.

Friuli-Venezia Giulia

Direkt an der Grenze zu Slowenien schmiegen sich die Weinbauflächen des Friaul-Julisch Venetien an die Alpen. Die Kombination aus maritimem und alpinem Klima kommt den Chardonnay-Trauben zugute, die einen fruchtigen Charakter mit Anklängen tropischer Früchte entwickeln. Eine exotische Note, die von heimischen Alpenkräutern untermalt wird.

Mendoza

Mendoza, und ganz Argentinien, ist nicht primär für Weißwein bekannt. Dennoch versuchen einige Winzer, auf Höhenlagen von bis zu 1450 Metern Chardonnay anzubauen. Man sagte, die Weine würden niemals reif werden – ein Irrtum. Chardonnay-Weine aus Mendoza zählen regelmäßig zu den besten Weinen aus Übersee. Filigran, mineralisch und voller Finesse zeichnen sich die Weine aus der Hochburg des Malbecs aus. Auch abseits der mächtigen Anden gedeiht Chardonnay im Wüstenklima der Umgebung. Dort entsteht ein Wein, der zwar nicht von höchster Güte ist, jedoch die edle Traube in Argentinien etabliert hat. Je höher die Winzer den Chardonnay anbauen, desto besser die Qualität. Malbec muss manchmal zurückstecken – der Weißwein aus Mendoza steht im Kommen.

Die Chardonnay Traube unter der Lupe

Abstammung, Mutationen und Neuzüchtungen

Chardonnay ist eine Kreuzung aus Gouais Blanc und Pinot.

Es existieren unzählige Klone und drei bekannte Mutationen.

  • Chardonnay Musqué - eine weiße Rebsorte, deren Trauben einen moschusartigen Ton aufweisen.
  • Chardonnay Rosé – rosa Variante des weißen Chardonnay, die seit 2019 im Bundessortenamt registriert ist.
  • Melon à Queue Rouge - Mutation aus der französischen Jura-Region mit rötlichem Stamm.

Die positiven Eigenschaften des Chardonnay werden häufig zur Neuzüchtung verwendet. Bekannte Neuzüchtungen sind

  • Chardon
  • Chardonel
  • Charmont
  • Chasan
  • Cristina
  • Doral
  • Heranecot
  • Korai Gyöngy
  • Liliorila, Perdea
  • Perraton
  • Ravat Blanc
  • Sila
  • Sukholimansky Bely
  • Tissier Ravat

In Australien wird Chardonnay oft mit Sémillon verschnitten. Diese Cuvée trägt den Namen Semchard.

Ampelografische Merkmale

Chardonnay wird häufig aufgrund morphologischer Ähnlichkeiten mit anderen Rebsorten verwechselt, insbesondere mit den Burgunder-Sorten sowie Auxerrois, Pinot Blanc, Traminer oder Aligoté. Um die Unterschiede zu erkennen, bedarf es eines genaueren Blicks. Die Triebspitzen sind offen, die Stielbucht U- bis V-förmig, die Trauben sind mittelgroß und kompakt. Bei voller Reife zeigt sich ein deutlicher Farbunterschied, denn Chardonnay nimmt eine grüngelbe bis bernsteinfarbene Färbung an. Der Ampelograph Victor Pulliat hatte bereits 1868 Chardonnay und Pinot Blanc unterschieden, während der Rest Europas bis vor wenigen Jahren Schwierigkeiten mit einer einheitlichen Bestimmung hatte.

Anspruch an Boden & Klima der Rebsorte Chardonnay

Kalkhaltige Böden bieten ideale Bedingungen für die Chardonnay-Traube. Dennoch gedeiht sie nahezu auf allen Bodentypen, solange die Böden ausreichend tief sind, um die notwendige Wasserversorgung zu gewährleisten.

Wärme kommt der Chardonnay-Traube zugute, aber auch gemäßigtes Klima, wie im Burgund, reicht für die perfekte Reife aus.

Chardonnay-geniessen

Anfälligkeit für Krankheiten

Durch die dünnen Schalen und die Bildung von Geiztrieben ist Chardonnay anfällig für Beerenbotrytis, was zu negativen Eigenschaften der Traube führt. Zudem ist die Sorte auch für Echten Mehltau, Falschen Mehltau sowie Grauschimmelfäule und Befall mit Phytoplasma anfällig. Kleinbeerigkeit und Vergilbung sind ebenfalls mögliche Themen. Die Traubenwickler ziehen Chardonnay-Trauben anderen Rebsorten vor.

Der Rebstock ist beim mittel-frühen Austrieb anfällig für Spätfröste, wird jedoch meist geerntet, bevor es zu Frost kommt.

Ertrag und Ernte

Die Rebsorte Chardonnay reift von mittel bis mittelspät. Bei optimalen Bedingungen kann sie mittelhohe und regelmäßige Erträge liefern. Bei zu hohen Erträgen leidet jedoch die Qualität, weshalb eine Reduzierung des Ertrags notwendig ist.

Ausbau

Die Rebsorte wird überwiegend trocken ausgebaut, eignet sich außerdem hervorragend für Schaumweine und edelsüße Weine. In der Regel präsentiert sich Chardonnay trocken im Glas. Ein trockener Ausbau betont die Säure und den Charakter des Chardonnay stärker. Im Keller hat der Winzer die Wahl, ob er eine malolaktische Gärung durchführt oder nicht. Diese Umwandlung von Apfelsäure in Milchsäure verleiht dem Wein einen cremigen Charakter. Der Barrique-Ausbau ist bei Weißweinen zwar selten, jedoch erfreut er sich beim Chardonnay großer Beliebtheit. Dadurch erhält der Wein holzige Noten und Aromen von Vanille und Rauch. Weine aus dem Edelstahltank zeichnen sich durch eine fruchtbetonte und mineralische Note aus.

Chardonnay präsentiert sich in vielen Facetten und befriedigt verschiedene Geschmäcker mit Bravour.

Chardonnay bei VINELLO

Der spritzige Chardonnay-Wein steht bereit, um Sie mit seinem feinen Aroma und frischen Geschmack zu verwöhnen. Was könnte besser sein, als die Königin des Weißweins zu Hause zu haben? Bei VINELLO finden Sie erstklassige Weißweine aus aller Welt, insbesondere exquisite Variationen des Chardonnay.

Bestellen Sie Ihren Lieblingswein online und genießen Sie schnellen Versand sowie persönliche Betreuung. Alles für Ihre Freude, alles für ein Glas Chardonnay in der Hand. Ob einzelne Flaschen oder Weinpakete mit besonders viel Inhalt – erleben Sie sonnige Tage und besondere Chardonnay-Weißweine. Tag für Tag – mit dem Weinshop VINELLO und einem Stern der Weinwelt.

Dingen die u moet weten over Chardonnay
Was ist Chardonnay?
Chardonnay ist eine weiße Rebsorte, die weltweit angebaut wird. Ursprünglich stammt sie aus dem Burgund, genauer gesagt aus Chardonnay. Die Traube gilt als Edelrebe und wird weltweit auf über 200.00 ha bestellt. Damit liegt Chardonnay auf Platz 5 der meist angebauten Rebsorten der Welt. Die größten Anbau-Nationen sind Frankreich, die USA und Argentinien. Je nach Ausbau ist Chardonnay-Wein fruchtig-frisch oder cremig-rauchig.
Wie trinkt man Chardonnay?
Chardonnay Weißwein serviert man bei einer Temperatur von 12-14°C.
Welche Speise passt zu Chardonnay?
Chardonnay passt hervorragend zu Fisch und Meeresfrüchten sowie zu gebratenem Fleisch und Spargel. Weißweine aus dem Barrique-Fass harmonieren mit herzhaftem Käse und Lamm.
Wie lagert man eine Flasche Chardonnay?
Einfach ausgebaute und im Stahltank gereifte Chardonnay Weißweine sollten 3 Jahre nach der Ernte getrunken werden. Eine längere Lagerung ist nicht zu empfehlen. Hochwertige Weine hingegen verfügen über ein Lagerungs-Potenzial von bis zu 10 Jahren. Und sie nehmen in dieser Zeit auch deutlich an Komplexität zu. Wie bei den meisten Weinen, sollten die Flaschen an einem kühlen, dunklen und Temperatur beständigen Ort gelagert werden.
Wie lange hält sich eine offene Flasche Chardonnay?
Eine offene Flasche Chardonnay Weißwein hält sich bis zu 5 Tage im Kühlschrank, sofern die Flasche verschlossen ist.
Wann trinkt man Chardonnay?
Der fruchtig-leichte Chardonnay ist ein perfekter Begleiter zu sonnigen Tagen. Auch zu leichten Speisen zeigt der Weißwein seine Stärken. Unkompliziert und unaufdringlich ist Chardonnay ein gern gesehener Gast zusammen mit Freunden auf Balkon und Terrasse.
Was heißt Chardonnay auf Deutsch?
Chardonnay lässt sich mit Ort der Disteln, bzw. Ort mit vielen Disteln übersetzen.
Was ist Chardonnay Sekt?
Der Wein aus der Chardonnay Rebsorte eignet sich hervorragend zur Schaumwein-Herstellung. Dafür wird der Grundwein einer weiteren Gärung, vorzugsweise in der Flasche, unterzogen. Berühmte Schaumweine mit Chardonnay sind der Champagner und Franciacorta sowie zahlreiche Crémants aus Frankreich.
Was ist Chardonnay brut?
Das Anhängsel brut ist mit dem deutschen “trocken” vergleichbar und bezieht sich somit auf den Restzuckergehalt im Wein.
Was ist Grappa Chardonnay?
Grappa ist eine italienische Spirituose, die aus der Destillation vom Trester, den Rückständen von Trauben bei der Weinherstellung, gewonnen wird. Für Grappa können zahlreiche Rebsorten verwendet werden, so auch der Chardonnay.
Wo wird Chardonnay angebaut?
Chardonnay wird auf der ganzen Welt angebaut - immerhin ist sie nach Airén die am meisten angebaute weiße Rebsorte weltweit (bei ständig neuen Anbauflächen ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis sich Chardonnay den ersten Platz sichert). Ursprünglich stammt Chardonnay aus dem Burgund und hat sich in den Händen von Mönchen in ganz Europa verteilt. Mit der Entdeckung von neuen Welten breitete sich die Rebsorte bis Amerika, Afrika und Australien aus.
Ist Weissburgunder Chardonnay?
Obwohl beide Rebsorten sich im Aussehen ähneln, handelt es sich bei Chardonnay und Weißburgunder um zwei verschiedene Trauben.
Ist Chardonnay Champagner?
Nein, Chardonnay ist eine Rebsorte, die bspw. für die Herstellung von Champagner genutzt wird. In diesem Fall ist Chardonnay eine der wenigen zugelassenen Rebsorten. Neben den roten Sorten Pinot Noir und Pinot Meunier ist er die wichtigste weiße Rebsorte für Champagner.
Wie schmeckt Chablis?
Chablis Weine zeichnen sich durch Aromen von Blumen und Zitrusfrüchten aus. Jodhaltige Nuancen und starke mineralische Noten spiegeln die kalkhaltigen Böden des Anbaugebiets wider. Je nach Weinberg wird der Chablis Chardonnay ergänzt durch einen gehaltvollen, weichen und knackigen Körper.
Ist Chardonnay trocken oder lieblich?
Chardonnay Weine sind fast immer trocken, andernfalls halbtrocken.
Wie schmeckt Chardonnay?
Chardonnay ist eine vielseitige Traube in den Händen der Winzerinnen und Winzer. Obwohl die Rebsorte an sich eher neutral schmeckt, kann im Weinkeller großer Einfluss auf den Wein genommen werden. Malolaktische Gärung, Ausbau im Edelstahltank oder Barrique, Hefesatzlagerung sind nur ein paar Beispiele. Damit ist die Vielfalt an Geschmack und Stil groß. Vom Chardonnay mit floralen, tropischen Aromen über prickelnde Schaumweine zum cremigen Weißwein mit Anklängen an Vanille und Brioche.
Welches Glas für Chardonnay?
Stilecht genießt man im Holzfass gereiften Chardonnay in einem Burgunder-Glas. Für alle, die einfach das Leben genießen, eignet sich jedes Glas.
NACH OBEN