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Weingut Metzger – Wo pfälzischer Bullenmut die Seele der Reben formt
Eine poetische Entdeckungsreise ins Zentrum von Uli Metzgers Winzerwelt
Zwischen Kalkfelsen und Licht: Die Poesie der Metzger-Weine
Die Pfalz birgt Orte, die sich dem Besuch nicht sofort erschließen. Es sind Landschaften, die man nicht im Vorübergehen erfasst, sondern die sich erst mit Zeit, Muße und einem Gespür für Atmosphäre offenbaren. Asselheim gehört zu diesen Orten – ein stilles, zugleich kraftvolles Stück Erde, das seit Jahrhunderten vom Weinbau geprägt ist. Zwischen Kalkstein, Löss und warmen Südwesthängen hat sich ein Weingut etabliert, dessen Ruf weit über die Pfalz hinaus reicht: das Weingut Metzger, geführt von Winzer Uli Metzger und seiner Familie.

Wer sich in Asselheim zu den Weinbergen des Weinguts Metzger aufmacht, spürt sofort die besondere Mischung aus Historie, Boden und Lebendigkeit. Die sanften Hänge, die im Osten das kühle Morgengrau und im Westen das warme Abendlicht empfangen, bergen eine Tiefe, die sich nicht leicht in Worte fassen lässt, sich aber in jedem Schluck der Weine widerspiegelt.
Wer beim Namen Metzger an einen traditionellen Schlachter denkt, liegt zwar nicht völlig daneben, trifft aber auch nicht den Kern. Der Name ist Programm: Herkunft, Identität und ein Augenzwinkern zugleich. Vor allem aber ist er zur Marke geworden – unverwechselbar, charakterstark und weit mehr als nur ein markantes Etikett.
Das Weingut Metzger ist kein starrer Denkmalbau, sondern ein lebendiger Organismus. Unter der Leitung von Familienvater Uli Metzger und seiner Frau Karin verschmilzt hier Familientradition mit zeitgemäßer Weinmacherkunst. Es entstehen Weine, die man nicht nur trinkt, sondern erfährt: Weine, die von Kalkstein, von Höhen und Tiefen, von vergangener Zeit und künftigen Visionen erzählen. In diesem Porträt möchten wir diese Welt voller Nuancen, Leidenschaft und Bodenverbundenheit vorstellen.
Ein Stück Pfalz, ein ganzes Herz: Vorstellung des Weinguts Metzger
Manche Weingüter legen sich wie ein Dach über die Landschaft. Das Weingut von Uli Metzger hingegen wirkt, als wachse es aus dem Hang selbst, verwoben mit Kalk, Lehm und Löss. Die Familie Metzger pflegt hier ihre Parzellen mit großer Sorgfalt und langfristiger Perspektive.
Das Weingut Metzger in Asselheim ist ein Familienbetrieb im besten Sinn. Mehrere Generationen arbeiten Hand in Hand: im Weinberg, im Keller, in der Vinothek und in der Öffentlichkeitsarbeit. Die Familie gilt als verwurzelt, heimatverbunden und zugleich ambitioniert. Besonders Uli Metzger hat sich im Laufe der Jahrzehnte einen Namen gemacht und gehört zu den prägenden Winzern der nördlichen Pfalz.
Heute bewirtschaftet das Weingut etwa 35 Hektar Rebfläche – eine Größe, die ermöglicht, sorgfältig, präzise und vielfältig zu arbeiten. Kein Massenbetrieb, aber auch kein Mini-Weingut: Metzger findet einen Mittelweg – groß genug, um sich zu behaupten und sich weiterzuentwickeln, klein genug, um Fass, Chargen und Parzellen persönlich zu betreuen.
Als modernes Familienweingut in dritter Generation trägt es den Geist der Vergangenheit ebenso in sich wie eine klare Vision für die Zukunft. Die Rebflächen liegen nicht nur in Asselheim, sondern erstrecken sich auf anspruchsvolle Lagen in Mühlheim, Bockenheim und sogar dem berühmten Saumagen bei Kallstadt. Dieses Mosaik aus Boden, Höhenlagen und Mikroklimata erlaubt Metzger, ein breites Spektrum an charaktervollen, stimmigen Weinen zu schaffen.
Mit dem Bullen auf dem Etikett hat der Winzer ein Symbol gewählt, das Kraft, Bodenständigkeit und Selbstbewusstsein ausdrückt – ein Bild, das gut zu seinen Weinen passt: ausdrucksstark, ehrlich und nicht auf Gefälligkeit getrimmt.

Die Geschichte des Weinguts Metzger – Vom Bauernhof zur pfälzischen Winzerikone
Die Wurzeln des Weinguts reichen tief zurück. Vor mehr als einem Jahrhundert betrieb die Familie Metzger einen gemischten Hof mit Viehzucht und Ackerbau. Weinbau gehörte zwar schon dazu, war aber zunächst nicht die dominierende Tätigkeit.
Mit den Jahren verschob sich der Fokus zunehmend zu den Reben. Generation um Generation wurde der Weinbau wichtiger. Der wirkliche Aufstieg des Betriebs begann in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die Spezialisierung auf Qualitätswein vorangetrieben wurde. Vater Volker Metzger leitete diese Entwicklung ein: die Rebflächen wuchsen, Betriebsstrukturen entstanden und es formte sich der Geist eines modernen Weinguts.
Schließlich trat Sohn Uli Metzger auf den Plan. Er übernahm nicht nur den Hof, sondern auch eine erweiterte Vorstellung von Wein. Er investierte in moderne Kellertechnik, erweiterte die Rebflächen, selektierte Lagen und schärfte eine eigenständige Weinidentität. Die Einführung der markanten Klassifizierung – Flanke, Pastorenstück, Filet – war mehr als cleveres Branding; sie steht für eine Philosophie: Wein ist Herkunft, Handwerk und Haltung.
Unter Ulis Leitung vollzog das Weingut Metzger den Sprung vom regionalen Betrieb zu einer festen Größe in der deutschen Weinlandschaft. Seine Weine finden Anerkennung bei Kritikern, seine Lagen sind gefragt und sein Stil spricht jene an, die charakterstarke, individuelle Weine suchen.
Der Name Metzger, so die Familie, war stets ein kleiner Scherz und zugleich eine Hommage – ein Name, der im Gedächtnis bleibt. So wurde er zur Marke, zum Symbol und zu einer festen Größe im deutschen Weinbau.
Philosophie des Weinguts Metzger: Wo Zurückhaltung zur Stärke wird
Die Philosophie des Weinguts beruht auf drei Säulen: Herkunft, Handwerk und Nachhaltigkeit. Die Reben sind keine reinen Produktionsmittel, sondern Partner. Die Weinberge sind nicht nur Flächen, sondern Landschaften. Und der Wein ist kein bloßes Produkt, sondern Ausdruck von Boden, Klima und den Menschen, die ihn begleiten.
Uli Metzger setzt auf behutsame Laubarbeiten, selektive Lese, reduzierte Erträge und eine klare Stilistik. Präzision ist ihm wichtiger als Effekthascherei. Er möchte Weine erzeugen, die trinkbar sind, zugleich aber Tiefe besitzen – zugänglich und doch anspruchsvoll.
Obwohl das Weingut nicht offiziell bio-zertifiziert ist, arbeiten Uli und seine Familie nach umweltbewussten Prinzipien: Begrünung der Rebzeilen, Förderung der Biodiversität, Verzicht auf Totalherbizide, schonende Bodenlockerung, Minimierung von Pflanzenschutzmitteln und konsequente Handlese in sensiblen Partien. Für Metzger ist Nachhaltigkeit weniger Ideologie als praktische Verantwortung gegenüber Boden, Reben und kommenden Generationen.
Der Weinberg als Lehrmeister
Uli Metzger betrachtet den Weinberg nicht als reine Produktionsstätte, sondern als Lehrmeister. Die Reben sollen sich entwickeln dürfen, nicht gedrängt werden. Die Flächen werden begrünt, damit die Wurzeln atmen und Leben sowie Mikroorganismen den Boden nähren. Chemische Eingriffe werden nur sparsam eingesetzt; stattdessen setzt Metzger auf naturnahe Pflege: humusfördernde Maßnahmen, bodenschonende Bearbeitung und das Zulassen natürlicher Prozesse.
Schonende Handlese und konsequente Selektion
Gelesen wird nur, was das gewünschte Reifeprofil zeigt. Nicht alle Beeren, nicht jede Partie – sondern selektiv und mit Blick auf das Gesamtkonzept. Das bedeutet mehr Arbeit und Zeit, liefert aber auch bessere Qualität. Wer jede Traube sorgfältig in die Kelter bringt, legt die Grundlage für charakterstarke Weine.

Ausbau mit Maß und Seele
Nach der Lese herrscht im Keller Ruhe statt Hektik. Maischegärungen erfolgen behutsam, die Gärprozesse finden ihren natürlichen Rhythmus. Dann wird über den passenden Ausbau entschieden: Edelstahl oder Holzfass? Barrique oder großes Eichenfass? Nicht aus modischen Gründen, sondern aus Sorge um die Herkunft – der Ausbau soll den Wein nicht überformen, sondern ihn sprechen lassen.
Trocken, präzise, ausdrucksstark
Metzgers Stil ist eindeutig: Die meisten Weine sind trocken. Frucht ist vorhanden, aber nicht süßlich. Stattdessen zeigt sich oft eine salzige Mineralität, lebendige Säure und die Spannung zwischen Kraft und Eleganz. Diese Weine sind leise Poeten, die Aufmerksamkeit verlangen und Geduld belohnen.
Nachhaltigkeit als Haltung
Für Metzger ist Nachhaltigkeit keine Floskel, sondern gelebter Alltag. Die Böden werden gepflegt, nicht ausgebeutet. Begrünung, reduzierte Pflanzenschutzmittel und das Fördern natürlicher Prozesse gehören zur Routine. So entstehen nicht nur gesunde Reben, sondern Weine, die das Terroir langfristig verkörpern.
Die Pfalz: Mehr als ein Anbaugebiet – eine Seele
Spricht man über das Weingut Metzger, redet man zugleich über die Pfalz: ein warmes, lichtdurchflutetes Land, von Kalk geprägt, in dem Wein viele Lebensbereiche durchdringt. Die Pfalz ist nicht nur ein Standort, sondern eine Melodie aus Sonne, Boden und Lebensrhythmus.
Hier reifen Trauben, die das Tageslicht einfangen und die kühle Nachtluft speichern. Das Spiel aus Wärme und Abkühlung, aus Höhen und Tiefen ermöglicht Weine, die zugleich dicht und filigran, kraftvoll und elegant sein können.
Besonders im Norden um Asselheim, dem Standort des Weinguts Metzger, hat sich in den letzten Jahren ein hohes Qualitätsniveau etabliert. Die Region zeichnet sich durch sanfte Hügel, lange Vegetationsperioden, gemäßigte Temperaturen und kalkreiche Böden aus – ideale Bedingungen für Burgundersorten und Riesling.
Asselheim ist geprägt von Kalkriffen, Muschelkalk und sandigen Lehmböden. Diese Vielfalt verleiht den Metzger-Weinen Spannung: mineralische Präsenz, elegante Frucht, oft ein salziger Kern und eine bemerkenswerte Frische.
Böden, die erzählen: Kalkstein, Mergel, Kies und Leben
Die Böden im Weingut Metzger sind keine statischen Flächen, sondern lebendige Kapitel der Erdgeschichte. In den Parzellen trifft man auf Kalksteinplatten, die wie alte Schriften wirken, darunter Mergelschichten, Zeugen früherer Meere, sowie Kies- und Steinschichten, die Wärme speichern und für Drainage sorgen.

Dieser Bodencocktail prägt die Weine maßgeblich. Kalk verleiht salzige Mineralität, präzise Struktur und kühle Klarheit. Mergel bringt Wärme, Tiefe und eine cremige Textur. Kies speichert Wärme, fördert die Durchlüftung der Wurzeln und sorgt für Konzentration und Fundament.
Eine Flasche Metzger-Wein ist im Kern die Verdichtung von Millionen Jahren geologischer Prozesse – eingefangen in ein Glas voller Leben und Erinnerung.
Weinbergslagen des Weinguts Metzger: Der poetische Atlas der Herkunft
Die Weinberge der Familie Metzger sind nicht nur Acker, sondern ein Kaleidoskop aus Geschichten, Mikroklimata und individuellen Charakteren. Jede Lage hat ihre eigene Stimme; gemeinsam bilden sie das Herzstück des Betriebs.
Der Asselheimer Goldberg ist eine steinige, kalkreiche Lage, die sich früh erwärmt und die Wärme tagsüber speichert, um sie nachts wieder abzugeben. Die Weine – besonders Chardonnay und Pinot Noir – zeigen kristalline Mineralität, eine straffe Linie und anhaltende Frische, die den kalkigen Untergrund widerspiegelt.
In der St. Stephan-Lage wirken die Reben geschützt. Terrassierte Hänge, Windschutz und gute Sonneneinstrahlung schaffen ein Mikroklima mit längerer Reifezeit. Die Pinot-Noir-Reben entwickeln hier sanfte, aber ausgeprägte Tannine; Aromen von roten Beeren, Kräutern und ein Hauch Wald machen Weine, die Zeit zur Entfaltung brauchen.
Die Obere Breithecke ist eine nach Süden geneigte Parzelle mit stark kalkhaltigem Untergrund. Weißburgunder und Grauburgunder zeigen hier eine cremige Textur ohne Schwere. Die Weine balancieren Frucht und Mineralität, tragen eine dezente Salzigkeit und eine unaufdringliche Eleganz.

Im Langental bringt der nächtliche Zug des Eistals kühle Frische. Diese sorgt für langsame Reife, lebendige Säure und eine vibrierende Klarheit. Hier entstehen Weißweine mit tänzerischer Leichtigkeit, Zitrus- und Kräuternoten, blumiger Präzision und einem lebhaften Säurespiel, das lange nachklingt.
Der Kallstadter Saumagen – eine pfälzische Ikone – ist für Metzger ein Ort großer Leidenschaft. Die Kalkmergelböden und optimale Besonnung ermöglichen Weine mit Tiefe, Struktur und Langlebigkeit. Chardonnay und Pinot Noir aus dieser Lage erreichen eine besondere Größe: dicht, ausdrucksstark, mit salziger Mitte und klarer Herkunftsidentität.
Weitere Lagen wie Mühlheimer Hesselbrunnen und Sonnenberg liefern zusätzliche Nuancen: fruchtbetonte Hänge, warme Südlagen und unterschiedlich geneigte Parzellen, die zusammen das facettenreiche Profil des Weinguts prägen.

Rebsorten im Weingut Uli Metzger: Vielfalt als Resonanzraum
Die Rebsortenauswahl im Weingut Metzger ist kein zufälliges Sammelsurium, sondern ein wohlbedachtes Spektrum, das Boden, Klima und Philosophie widerspiegelt.
Der Riesling bildet mit seiner typischen pfälzischen Frische, knackigen Säure und steinigen, salzigen Tonalität das Fundament vieler Weißweine. Der Chardonnay eröffnet eine eigene Dimension: cremig, strukturiert, tiefgründig, ohne ins Übertriebene zu geraten.
Weißburgunder entwickelt bei Metzger feine Eleganz: dezente Frucht, florale Noten und seidige Textur, verstärkt durch kalkreiche Böden. Der Grauburgunder zeigt Aromen von reifer Birne, Pfirsich und Mandeln, getragen von einer mineralischen Spannung.
Doch Uli Metzger bleibt nicht bei klassischen Burgundersorten: Sauvignon Blanc bringt filigrane Frische und kräuterige Noten, Muskateller liefert aromatische Intensität, während Gewürztraminer und Scheurebe dem Portfolio duftige, teils exotische Facetten hinzufügen, ohne die typische Klarheit des Hauses zu verlieren. Auch Rivaner und die seltenere Sorte Albalonga zählen zum Sortiment – eine ehrliche Hommage an Vielfalt, ohne die Werte zu verwässern.
Bei den Roten steht der Spätburgunder im Mittelpunkt. Er ist bei Metzger nicht nur eine Option, sondern zentral: filigran, kraftvoll und fein strukturiert. Daneben finden auch internationalere Sorten wie Cabernet Sauvignon und Merlot Platz, die Struktur und Körper liefern; Tempranillo bringt Würze. Ungewöhnlichere Reben wie Aligoté, Syrah oder Pinot Meunier zeigen die experimentierfreudige Seite des Hauses, ohne die Bodenverbundenheit zu verlieren.

Zur besseren Übersicht eine kurze Liste der wichtigsten Rebsorten:
- Riesling
- Chardonnay
- Weißburgunder
- Grauburgunder
- Sauvignon Blanc
- Muskateller
- Gewürztraminer
- Scheurebe
- Rivaner
- Albalonga
- Spätburgunder
- Pinot Meunier
- Cabernet Sauvignon
- Merlot
- Tempranillo
- Aligoté
- Syrah
Diese Sorten sind nicht nur Namen auf dem Papier, sondern Stimmen, die in den kalkigen Gärten und Hängen des Weinguts Metzger zusammen ein vielstimmiges Weinorchester bilden.
Weinbereitung: Die Kunst, die Natur zu bewahren
Die Weinbereitung im Weingut Metzger folgt der Überzeugung, dass Wein die Natur widerspiegeln, nicht übertünchen soll. Die Arbeit beginnt daher im Weinberg: selektive Handlese bringt nur reifes, geeignetes Lesegut in den Keller.
Im Keller geht es behutsam zu: sanftes Pressen, langsame Gärungen, kein Hast. Je nach Stil und Rebsorte entscheidet das Team, ob die Gärung in Edelstahl erfolgt, um Frische zu halten, oder ob Holzfässer hinzukommen, um Struktur und Tiefe zu fördern. Für manche Spitzenweine kommt auch Barrique zum Einsatz, weil es subtile Nuancen, feine Tannine und Reifepotential ermöglicht, ohne die Herkunft zu überdecken.
Während der Maischezeiten wird mit Maß extrahiert, nicht blind gearbeitet. Jedes Gefäß, jede Rebsorte hat ihren eigenen Rhythmus. Filtration erfolgt schonend, damit natürliche Aromen erhalten bleiben; das Abfüllen ist ein sorgsamer Akt des Respekts.
Am Ende steht ein lebendiger Wein: strukturiert, mineralisch und mit klarer Herkunft im Glas.

Prestige-Weine: Die poetischen Filetstücke von Metzger
Im Sortiment gibt es Weine, die nicht nur durch Qualität, sondern durch Persönlichkeit auffallen – Namen, die Bildkraft und Poesie tragen.
Ein besonderer Stern ist der Abyssus Chardonnay. Der Name evoziert Tiefe und Unergründlichkeit – genau das bietet der Wein: eine tiefe, salzige, kalkige Ader, die sich im Mund entfaltet, eine harmonische Verbindung von Frucht und Struktur.
Der Abyssus Pinot Noir ist das rote Pendant. Ein Pinot, der leise, aber eindrücklich spricht: feine Tannine, schlanke burgundische Finesse und eine Länge, die immer neue Nuancen offenbart.
Der Melandor ist ein kraftvoller Pinot Noir, dichter und dunkler als man zunächst erwartet – verwurzelt im Kalk, der seine Spannung ausspielt.
Der Arthos ist mehr als ein Wein – eine Art Legende: ein Spätburgunder, der mit Eleganz und Preis-Leistung überzeugt und damit zeigt, dass Metzger Spitzenqualität erschwinglich machen kann.
Prago wirkt fein und elegant mit burgundischem Einschlag: leicht in der Erscheinung, präsent im Bouquet und präzise im Nachhall.
Und schließlich das Schmuckstück Rot: eine spritzige Cuvée, fruchtbetont, würzig, mit samtigen Tanninen – ein roter Wein, der charmant auftritt, ohne an Komplexität einzubüßen.
Diese Weine sind keine Massenware. Sie sind Visionen in Flaschen: aus besonderen Lagen, mit sorgfältiger Arbeit, Geduld und Stolz erzeugt.
Symbolik von Kuhkopf, Fleischteilen & Qualitätsstufen
Ein markantes Element des Weinguts sind die Etiketten-Symbole: der Kuhkopf als prägnantes Markenzeichen – witzig, einprägsam und identitätsstiftend. Ebenso bekannt sind die Fleischteilstufen: Flanke, Pastorenstück, Filet. Diese dienen nicht als bloßer Gag, sondern als Qualitätskennzeichnung.
- „Flanke“ steht für den Einstieg: fruchtig und zugänglich.
- „Pastorenstück“ signalisiert Selektion, Struktur und Mineralität.
- „Filet“ markiert die Spitzenparzellen – präzise, komplex und lagerfähig.
Für Neueinsteiger eignen sich Flanke-Weißweine. Fortgeschrittene finden in Pastorenstück-Weinen Struktur und Mineralität. Kenner und Sammler greifen zu Filet-Weinen. „Black Label“ ist die Königsklasse: selten, konzentriert und kraftvoll.
Auszeichnungen und Anerkennungen: Wenn das Echo der Qualität laut wird
Die Weine des Weinguts Metzger zeigen sich nicht nur in der Flasche eindrucksvoll, sondern auch im Urteil der Fachwelt. Einige Kreationen erhielten renommierte Auszeichnungen, die nicht nur Ehre bedeuten, sondern auch die konsequente Qualität und Herkunftstreue belegen.

Eine Auswahl wichtiger Auszeichnungen:
1. Vinum Weinguide
Das Weingut Metzger wurde mehrfach im Vinum Weinguide hoch bewertet, unter anderem mit 4,5 Sternen für Gesamtausstrahlung und herausragende Lagenweine. Kürzlich wurde Metzger zudem als „Weingut des Jahres 2026“ ausgezeichnet. Solche Spitzenbewertungen bestätigen, dass harte Winternächte, steinige Böden und akribische Kellerarbeit Weine entstehen lassen, die national und international wahrgenommen werden.
2. Gault&Millau
Metzger erhielt im Gault&Millau fünf Trauben – eine starke Würdigung für ein familiengeführtes Weingut, das bodenständig und ambitioniert zugleich auftritt.
3. Deutscher Rotweinpreis
Der Spätburgunder „Arthos“ gewann den ersten Platz bei diesem renommierten Wettbewerb, ein Beleg für Metzgers hohes Ansehen in der Kategorie Rotwein – nicht nur geschmacklich, sondern auch im Preis-Leistungs-Verhältnis.
Solche Auszeichnungen sind kein Zufall, sondern das Echo einer Winzerphilosophie, die Herkunft, Geduld, Qualität und Charakter in den Mittelpunkt stellt. Sie zeigen, dass Metzger über lokale Wurzeln hinaus Strahlkraft besitzt.
Die Bedeutung des Erfolgs: Warum die Lorbeeren mehr sind als Dekoration
Für ein Weingut wie Metzger sind Auszeichnungen mehr als Prestige: Sie sind Wegweiser. Sie bestätigen, dass die Philosophie trägt – selektive Handlese, nachhaltige Weinbergspflege, ein integrer Ausbau und die Konzentration auf Lagenqualität.
Gleichzeitig öffnen Anerkennungen Türen: zu Weinliebhabern, Händlern und Kennern in Deutschland und darüber hinaus. Sie machen Metzger sichtbarer und legitimieren die ambitionierte Lagenarbeit – Spitzenwein entsteht im Weinberg.
Doch Uli Metzger würde vermutlich sagen: Die größte Belohnung ist kein Preis, sondern ein Glas Wein, das seine Geschichte erzählt – von Kalkstein, Höhen, langen Nächten und der lebendigen Kraft der Natur.
Bedeutung des Weinguts in der Weinlandschaft: Ein pfälzischer Leuchtturm
In der Pfalz gibt es viele traditionsreiche und qualitätsorientierte Betriebe. Metzger hat sich jedoch eine besondere Position erarbeitet: kein reiner Traditionalist, aber auch kein reiner Trendbetrieb. Er baut Brücken – zwischen Tradition und Moderne, Herkunft und Innovation, kraftvollen Charakterweinen und eleganten Botschaftern des Terroirs.
Seine Weine sprechen sowohl Kenner als auch neugierige Liebhaber an. Ein Glas Metzger-Wein vermittelt nicht nur Frucht oder Holz, sondern Boden, Luft und Licht – Asselheim, den Eistalwind, den kalkigen Untergrund, die Höhen und die Lebensgeschichte eines Winzerbetriebs.
Dieses Weingut ist nicht nur für die Pfalz bedeutsam, sondern für die gesamte deutsche Weinlandschaft. Es zeigt, dass Herkunft hochgehalten werden kann, ohne dogmatisch zu sein; dass Bodenrespekt mit Stil einhergehen kann; und dass man ehrliche, mutige Weine schaffen kann.

Schlussbetrachtung: Wein als Spiegel von Herkunft und Mut
Das Weingut Metzger ist mehr als eine Produktionsstätte – es ist Ausdruck einer Haltung. Jeder hier erzeugte Wein erzählt von Kalkstein, Höhen, Wind, Geduld und Mut. Mut, nicht den einfachsten Weg zu wählen, sondern den steinigen Pfad, den das Terroir vorgibt.
Uli Metzger hat nicht nur Weinberge übernommen, sondern Visionen gepflanzt, die in jeder Flasche zu spüren sind. Familie, Team und Böden bringen gemeinsam Weine hervor, die nicht nur gut, sondern bedeutsam sind. Weine, die man nicht einfach konsumiert, sondern erlebt.
Hält man am Ende einer Verkostung inne und spürt das stille Pochen von Mineralität und Herkunft im Glas, wird klar: Für Metzger ist Wein kein Mittel zum Zweck, sondern Sprache. Und Metzger spricht diese Sprache mit großer Klarheit.
Weingut Metzger in Zahlen: Ein kurzer Überblick
- Anbaufläche: 35 Hektar
- Inhaber: Uli und Karin Metzger, dritte Generation
- Standort: Asselheim, Mühlheim, Bockenheim, Kallstadter Saumagen - Pfalz
- Charakteristische Böden: Kalkstein, Kalkmergel, Löss, Kies
- Wichtige Lagen: Goldberg, St. Stephan, Langental, Saumagen, Sonnenberg etc.
- Rebsorten: Riesling, Chardonnay, Weiß- & Grauburgunder, Sauvignon, Muskateller, Gewürztraminer, Pinot Noir, Cabernet, Tempranillo u. a.
- Weinstufen: Flanke, Pastorenstück, Filet
- Berühmte Weine: Abyssus Chardonnay, Abyssus Pinot Noir, Melandor, Arthos, Prago, Schmuckstück Rot
- Auszeichnungen: Vinum 4,5 Sterne, Gault-Millau 3 Trauben, Deutscher Rotweinpreis (Arthos), Falstaff-Bewertungen
Bildnachweise und Copyright:
Alle Fotos in diesem Porträt stammen von ©pfalzweinfoto und wurden dem offiziellen Medien- und Presse-Kit des Weinguts Metzger entnommen. Jegliche Nutzung außerhalb dieses Artikels erfordert die Zustimmung des Urhebers.
Verdere informatie over Weingut Uli Metzger
| Anschrift | |
|---|---|
| Bedrijfsnamen: | Weingut Uli Metzger |
| Straat: | Langgasse 32-34 |
| Stad: | 67269 Grünstadt-Asselheim |
| Land: | DE |
| Regio: | Rheinland-Pfalz |
| Continent: | Europa |
| Bedrijf | |
| Eigenaar: | Uli und Karin Metzger |
| Directeur: | Uli Metzger |
| Wein | |
| Keldermeester: | Martin Metzger |
| Wijngaard: | 35 ha |
| Bodemtype, Bodemkenmerken: | Kalkstein, Kalkmergel, Löss, Kies |