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Der Weinbau in Sachsen stellt kein typisches Kapitel der deutschen Weingeschichte dar. Er wurzelt in jahrhundertealter Tradition, den steilen Hängen, einem herausfordernden Klima und der Leidenschaft zahlreicher Winzerinnen und Winzer. In diesem Kontext agiert die Winzergenossenschaft Meissen, kurz WINZER MEISSEN, als eine der prägenden Institutionen der Region. Ihre Weine zeichnen sich durch handwerkliche Perfektion, Terroirbewusstsein und Vielfalt aus – sie bringen das Terroir Sachsens zum Ausdruck und spiegeln zugleich moderne Weinbereitung und Qualitätsansprüche wider. Im Folgenden erforschen wir gemeinsam, wie die Genossenschaft entstanden ist, was sie heute bewirtschaftet und produziert, welche Rebstöcke den Charakter prägen, wie sie bei Auszeichnungen abschneidet und was sie besonders macht.

Winzer Meissen
Die Winzergenossenschaft Meissen ist eine Gemeinschaftsorganisation von Winzerinnen und Winzern, die sich entlang der Sächsischen Weinstraße zusammengeschlossen haben. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam Weinberge zu bewirtschaften, Weine herzustellen und als Botschafter sächsischer Weinkultur aufzutreten. Sie bietet ein breites Sortiment: vom einfachen Landwein bis zu sortenreinen Qualitätsweinen, Prädikatsweinen, Sekten, Perlweinen und Edelbränden. Ihre Mitglieder sind sowohl in der Kulturlandschaft als auch im Weinbau selbst stark engagiert. Verantwortlich geleitet wird die Genossenschaft von Personen, die traditionelles Wissen mit moderner Weinberg- und Kellerpraxis verbinden.
Geschichte der Winzergenossenschaft Meissen
Die Gründung der Winzergenossenschaft Meissen erfolgte im Jahr 1938. Seitdem hat sie eine kontinuierliche Entwicklung durchlaufen. Gegenwärtig vereint sie rund 800 Mitglieder, die zusammen etwa 120 Hektar Rebfläche bewirtschaften. (Diese Zahl bezieht sich auf die Rebflächen direkt unter der Genossenschaft. Insgesamt umfasst Sachsen rund 494 Hektar Rebflächen, wodurch Winzer Meissen einen bedeutenden Anteil des Weinbaus in der Region ausmacht.) Weitere Meilensteine sind die Errichtung der WeinErlebnisWelt in Meissen sowie die Verdichtung der Strukturen, um Weinbau, Kellerwirtschaft und Kulturvermittlung unter einem Dach zu vereinen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Genossenschaft von einem lokalen Akteur zu einem Vorreiter im sächsischen Weinbau entwickelt.
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Legende / Mittelalter (ca. 1100 / 1161)
Laut Legende sollen erste Weinreben vom Bischof Benno nahe dem Meißner Burgberg gepflanzt worden sein. Die erste urkundliche Erwähnung des Weinbaus stammt aus dem Jahr 1161. -
1604
Der Bau von Terrassenmauern am Zscheilberg in Meißen wird erstmals nachgewiesen, um Steillagen für Qualitätsweinbau nutzbar zu machen. -
1788
Ein in Meißen geborener Arzt, Begründer der Homöopathie, veröffentlichte eine historische Weinprobe auf Eisen und Blei, um die Fälschung mit giftigem Bleizucker nachzuweisen. -
1887
Am 19. August 1887 wurde die Reblaus erstmals im sächsischen Weinbaugebiet entdeckt. Es folgten schwere Schäden: große Teile der Weinberge wurden vernichtet, der Weinbau brach erheblich ein. Erste Versuche mit veredelten Reben begannen in den 1920er und 1930er Jahren, um den Wiederaufbau zu fördern. -
1913
Die sächsische Weinregion begann allmählich wieder Fuß zu fassen, vor allem durch den Einsatz resistenter Pfropfreben. -
1938
Am 9. Mai 1938 wurde die „Sächsische Winzergenossenschaft eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht“ in der Hoflößnitz in Radebeul gegründet. Karl Fehrmann und Landwirtschaftsrat Carl Pfeiffer waren maßgeblich beteiligt. Carl Pfeiffer wurde erster Geschäftsführer. Das Domizil war zunächst die ehemalige Bergesche Weinhandlung in Radebeul-Zitzschewig. Die erste Jahresproduktion betrug ca. 1.600 bis 2.000 Liter Wein. -
1939 / 1940
Die Jahre 1939 und 1940 waren geprägt von Polarwinter und schweren Verlusten: Die Ernten sanken stark, z.B. auf ein Drittel (1939) und auf ein Zwanzigstel (1940) der normalen Ernte. Viele Weinstöcke erfrieren, die Reben wachsen nur langsam wieder nach. In diesen Jahren starben etwa 4.000 Weinstöcke. Die Erträge blieb danach vermindert, ab 1942 wurde langsam eine Erholung sichtbar. Zufolge der Kriegs- und Nachkriegsnot wurden Stefan Ehses zum Geschäftsführer ernannt, nachdem Carl Pfeiffer in Pension ging. -
1942
Der Elbhochwasser führte zu einer teilweisen Überflutung des Weinkellers in Radebeul. Daher wurde die Genossenschaft nach Meißen verlegt, in die Räume der ehemaligen Weinhandelsfirma Wittig und Fritsche am Markt 3. -
1943
Aus finanziellen Gründen übernahm Erich Waack die Geschäftsführung (auf Vorschlag des Genossenschaftsverbandes). Anfang 1943 zählte die Genossenschaft knapp 100 Mitglieder. Zum 1. Mai wurden die Weinbauvereine Meißen, Radebeul, Seußlitz und Weinböhla aufgelöst; deren Mitglieder traten der Sächsischen Winzergenossenschaft bei. Am 1. Juli wurde der neue Name offiziell übernommen. Die Mitgliederzahl stieg auf ca. 345. -
1946
Am 10. September 1946 bezog die Winzergenossenschaft Meißen das ehemalige kurfürstliche Weingut am Bennoweg als neuen Sitz. Zu dieser Zeit zählte die Genossenschaft etwa 565 Mitglieder. -
1950er Jahre
Es wurden ein Lager- und Bürogebäude sowie eine neue Abfüllanlage gebaut, um die Infrastruktur zu erweitern. -
1955
Der heutige Name „Sächsische Winzergenossenschaft Meißen eG“ wurde eingeführt. -
1970er / 1980er Jahre
Steil- und Terrassenlagen, die durch Reblausbefall und wirtschaftliche Gründe vernachlässigt wurden, wurden schrittweise wieder hergerichtet. -
1974
Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Volksweingut Radebeul wurde geschlossen, um die Trauben gemeinsam zu verarbeiten. Im Joachimstal wurde eine neue Tankhalle gebaut, und die Kellertechnik wurde modernisiert. -
1983
Nach rund 40 Jahren zog Erich Waack in den Ruhestand. Jürgen Fehling übernahm die Geschäftsführung. In den folgenden Jahren wurde die Praxis der Abfüllung importierter Weine verstärkt, um die Wirtschaftlichkeit zu sichern. -
1990er Jahre
Mit der politischen Wende begann eine neue Ära: Umstellung auf Marktwirtschaft, verstärkter Wettbewerb, Rückkehr zu Trauben aus eigenem Anbau, Fokussierung auf Qualität und Tradition. Einzelne Lagen wurden separat gekeltert. -
2002
Seit 2002 ist Lutz Krüger Geschäftsführer der Winzergenossenschaft Meißen. -
2005
Am 11. Mai wurde der Grundstein für eine neue Kelterhalle und Lagerhalle gelegt. Das Richtfest fand am 21. Juni statt. Ab dem 16. September wurden die ersten Trauben in der neuen Kelterhalle verarbeitet. -
2006
Die Vision „WeinErlebnisWelt Meißen“ wurde ins Leben gerufen – eine stilvolle Präsentation und Genuss von Weinen vor Ort. -
2008
Am 09. Mai wurde die WeinErlebnisWelt Meißen anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Genossenschaft eröffnet. -
2018
Die Genossenschaft feiert ihr 80-jähriges Jubiläum. Zu diesem Zeitpunkt zählen ihr 1.519 Mitglieder.

Philosophie der Winzer Meissen: Qualität, Nachhaltigkeit und Respekt vor der Natur
Die Philosophie der Winzergenossenschaft Meissen basiert auf drei Säulen: Qualität, Nachhaltigkeit und Naturverbundenheit. Qualität bedeutet: sorgfältige Arbeit im Weinberg, die Auswahl geeigneter Lagen, Ertragsbegrenzung, Handlese, besonders bei Steillagen, sowie hohe Ansprüche im Keller. Nachhaltigkeit zeigt sich darin, natürliche Ressourcen zu achten: Böden zu schützen, Trockenmauern und Terrassen zu bewahren, Biodiversität zu fördern und naturnahe Techniken einzusetzen. Der Respekt vor der Natur umfasst die Erhaltung der Landschaft – schmale Hänge, steile Parzellen, traditionelle Weinbergslagen werden gepflegt, nicht aufgegeben.
Weiterhin legt WINZER MEISSEN Wert auf Regionalität: Weine, die die Region Sachsen, die Lagen um Meißen, das Klima und den Boden widerspiegeln. Innovation ist ebenfalls präsent: moderne Kellertechnik, Qualitätssicherung, Vermarktung und ein breit gefächertes Sortiment, das sowohl traditionellen als auch neuen Rebsorten und Weintrends Platz bietet.
Das Anbaugebiet Sachsen und seine Besonderheiten
Sachsen ist eine äußerst spezielle Weinregion: Es zählt zu den nordöstlichsten Anbaugebieten in Deutschland, mit kürzeren Vegetationsperioden und stärker von Klimaeinflüssen wie Spätfrost, wechselhaftem Wetter und kühleren Phasen geprägt. Die Hänge entlang von Flüssen wie der Elbe bieten mikroklimatische Vorteile: Sonnenstrahlung, Reflexion, Hangneigung, Trockenmauern, die Wärme speichern.
Bei Winzer Meissen bewirtschaften die Winzer rund 145 Hektar, was etwa einem Drittel der gesamten sächsischen Rebflächen entspricht. Die wichtigsten Lagen sind etwa der Seußlitzer Schlossweinberg, Pillnitzer Königlicher Weinberg sowie der Radebeuler Goldene Wagen. Diese sind typisch für das Terroir: steil, sonnig, oft terrassiert, mit Böden, die je nach Hanglage, Sonneneinstrahlung und Gesteinsart variieren.
Die Böden charakterisieren die Region maßgeblich: überwiegend Verwitterungsböden aus Granit oder Syenit, Lößböden mit dicker Überdeckung in Hochebenen und Flachlagen sowie gelegentlich Sandböden. Diese Vielfalt ermöglicht den Reben unterschiedliche Wachstumsbedingungen – mineralische, steinige Böden begünstigen bestimmte Sorten, während tiefere, wärme- und nährstoffreiche Lößböden andere prägen.
Die Weinbergslagen der Winzer Meissen und ihre Charakteristika
Winzer Meissen bewirtschaftet zahlreiche Einzel-Lagen mit eigenem Charakter. Besonders bekannt sind etwa der Seußlitzer Heinrichsburg, Proschwitzer Katzensprung und Radebeuler Goldener Wagen.

Die Seußlitzer Heinrichsburg zeichnet sich durch starke Lößüberdeckungen auf den Hochebenen aus, während die Steilhänge von Granodiorit- oder Granitverwitterungsböden geprägt sind. Diese Lage bringt Weine mit guter Frucht und mineralischer Note hervor. Der Proschwitzer Katzensprung ist für seine warmen, sonnenreichen Hänge und die verwitterten Granitböden bekannt, die mit Lößanteilen vermischt sind. Die dortigen Reben profitieren von viel Sonne und Wärme, sind jedoch teilweise frostgefährdet. Der Radebeuler Goldene Wagen zeigt sich durch die ideale Kombination von Exposition, Boden und Tradition – ideal für Spitzenweine mit charakteristischem Ausdruck.
Weitere wichtige Lagen, darunter der Pillnitzer Königliche Weinberg, Meißner Ratsweinberg oder Kapitelberg, haben jeweils ihre besonderen klimatischen und bodenbezogenen Eigenschaften. Das Ergebnis: ein breites Spektrum an Weinen – mineralisch, fruchtig, kraftvoll mit eleganter Struktur.
Hier einige bedeutende Weinbergslagen der Winzergenossenschaft Meißen:
1. Seußlitzer Heinrichsburg
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Herkunftsgemeinde: Seußlitz
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Rebfläche: 88 ha
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Großlage: Seußlitzer Schlossweinberg
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Bodenarten: Lößüberdeckungen auf den Hochebenen, am Steilhang granodioritische Verwitterungsböden
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Namensgebung: Der Name leitet sich vom Pavillon Heinrichsburg oberhalb des Seußlitzer Schlosses ab.
2. Proschwitzer Katzensprung
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Herkunftsgemeinde: Proschwitz
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Rebfläche: 19 ha
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Großlage: Spaargebirge
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Bodenarten: Verwitterungsprodukte granitischer Gesteine, im oberen Bereich mit Löß vermischt
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Namensgebung: Der Name ist auf die Sage zurückzuführen, dass die Katze des Proschwitzer Windmüllers über einen Felsen namens Katzensprung vor Hunden flüchtete.
3. Pillnitzer Königlicher Weinberg
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Herkunftsgemeinde: Pillnitz
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Rebfläche: ca. 10 ha
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Großlage: Pillnitzer Königlicher Weinberg
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Bodenarten: Löß- und Lößlehmüberdecke
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Namensgebung: Der Name verweist auf die historische Bedeutung des Weinbaus in der Region und die Nähe zum königlichen Schloss Pillnitz.
4. Radebeuler Goldener Wagen
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Herkunftsgemeinde: Radebeul
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Rebfläche: ca. 15 ha
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Großlage: Radebeuler Goldener Wagen
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Bodenarten: Granitverwitterungsböden mit Lößanteilen
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Namensgebung: Der Name stammt von der Form der Lage, die an einen Wagen erinnert, sowie von der historischen Weinregion.
Diese Weinbergslagen zeichnen sich durch ihre unterschiedliche Bodenarten und Mikroklimata aus, was den Weinen der Winzergenossenschaft Meißen ihre charakteristische Vielfalt und Qualität verleiht. Die Kombination aus traditionellem Terrassenweinbau und innovativen Anbaumethoden ermöglicht die Produktion einzigartiger Terroirs.
Die Rebsorten der Winzergenossenschaft Meissen
Die Winzergenossenschaft Meissen pflegt eine breite Vielfalt an Rebsorten, inklusive Weiß- und Rotweinen sowie neuer Züchtungen. Zu den Weißweinen zählen Klassiker wie Riesling, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Silvaner; Spezialitäten wie Traminer, Goldriesling, Kerner und Morio Muskat; sowie Neuzüchtungen wie Souvignier Gris, Sauvignon Blanc, Solaris und Cabernet Blanc. Die Rotweine umfassen Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser, Regent, Doma und Schwarzriesling.
Jede Rebsorte bringt ihre eigenen Ansprüche und Ausdrucksformen mit sich. Riesling wird häufig in Steillagen angebaut, um maximale Reife zu erreichen. Traminer ist für seine aromatische Ausprägung bekannt, vor allem an warmen Löß-Standorten und geschützten Lagen. Weißburgunder gedeiht gut auf wärmeren Südhängen und an gut wärmespeichernden Böden. Rote Rebsorten werden sorgsam angebaut, meist in sonnenexponierten Lagen mit passenden Böden, um Reife zu gewährleisten. Rote Weine machen allerdings nur einen kleineren Anteil im Sortiment aus.
Weinbereitung und Ausbau bei Winzer Meissen
Der Wein wird unter Berücksichtigung von Frische, Typizität und Naturverbundenheit ausgebaut. Neben Landweinen entstehen sortenreine Qualitätsweine und Prädikatsweine wie Kabinett, Spätlesen, Auslesen, Beerenauslesen und Eisweine. Das Sortiment umfasst auch Sekte (Winzersekt b.A.), Perlweine sowie Likör- und Brandsp irtarten.
Auszeichnungen und Ehrungen
WINZER MEISSEN kann auf zahlreiche Preise und Auszeichnungen zurückblicken. Bei Wettbewerben wie dem AWC Vienna Award wurde mehrfach die Goldmedaille für Sekte der Linie „Benno von Meißen“ verliehen, etwa für Sekte aus Traminer oder Morio Muskat, sowohl trocken als auch halbtrocken, sowie für Scheurebe brut. Für den Qualitätswein Morio Muskat feinherb 2023, Silvaner feinherb 2023, Riesling Kapitelberg trocken 2023 und Grauer Burgunder trocken 2023 wurden Silbermedaillen vergeben.
Auch bei der DLG-Bundesweinprämierung 2024 wurden mehrere Goldmedaillen gewonnen, darunter für den 2023er Bacchus aus dem Bereich Meißen (Qualitätswein trocken), Blanc de Noirs (Qualitätswein trocken) sowie für Prädikatsweine wie Kabinett und Spätlesen aus Traminer-Trauben. Silber- und Bronzemedaillen ergänzen das Portfolio regelmäßig, sowohl bei Sekten als auch bei Weinen verschiedener Rebsorten.
Besonders bemerkenswert ist, dass Winzer Meissen beim AWC Vienna Award 2024 mit vier Sternen für die Gesamtleistung ausgezeichnet wurde – eine Auszeichnung nicht nur für einzelne Weine, sondern für die Gesamtleistung der Genossenschaft.
Diese Ehrungen untermauern den hohen Anspruch der Winzergenossenschaft, stärken das Image der Region, erhöhen die Sichtbarkeit bei Kundinnen und Kunden und sorgen dafür, dass Weine aus Meißen auch im nationalen und internationalen Wettbewerb wahrgenommen werden.
Ausgezeichnete Weine der Winzer Meissen
Die Marke „Benno von Meißen“ ist bei mehreren Weinen präsent, vor allem bei Sekten und Schaumweinen („Benno von Meißen Traminer trocken“, „Benno von Meißen Traminer brut“, „Benno von Meißen Morio Muskat trocken“ usw.). Diese Sekte werden regelmäßig bei Wettbewerben gewürdigt und gelten als Aushängeschild der Genossenschaft.
Ein Beispiel: Der 2023 Scheurebe Proschwitzer Katzensprung Kabinett trocken erhielt Silber bei der DLG-Prämierung (2025) sowie beim AWC Vienna und wurde bei der International Wine Challenge nominiert. Ein weiteres Beispiel ist der 2023 Kernling Radebeuler Johannisberg Auslese feinfruchtig, der als Qualitätswein mit DLG-Silber und AWC Vienna Gold ausgezeichnet wurde.
Diese Weine mit besonderen Namen oder Markenmerkmalen zeichnen sich oft durch eine hervorragende Reife in Toplagen, ausgeprägte Aromatik sowie eine ausgewogene Balance zwischen Sortencharakter, Restzucker und lebendiger Säure aus.

Hinter den Winzern Meissen – Das Team
Die Winzergenossenschaft wird von Lutz Krüger als Geschäftsführer geleitet. Die Kellermeisterin, zuständig für Weinbereitung, Qualität und Sortenpflege, heißt Natalie Weich. Weitere Vorstandsmitglieder sind unter anderem Jürgen Zuschke. Diese Personen stehen stellvertretend für das Team, das die strategische Ausrichtung und die täglichen Arbeitsprozesse gestaltet.
Zusammenfassung
Die Winzergenossenschaft Meissen ist mehr als nur ein weiteres Weinbauunternehmen – sie verbindet Tradition mit Innovation, ist tief in der Landschaft Sachsens verwurzelt, kultiviert Vielfalt und strebt nach hoher Qualität. Ihre Lage in Sachsen, das Terroir mit Granit- und Lößböden, die Pflege steiler Terrassenberge, das breite Rebsortenspektrum, die Eigenmarken sowie die regelmäßig erzielten Auszeichnungen machen sie zu einem leuchtenden Beispiel des deutschen Weinbaus.
Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit, trotz klimatischer Herausforderungen, anspruchsvoller Lagen und hoher Wettbewerbsdichte Weine zu schaffen, die nicht nur getrunken, sondern erlebt werden sollen.
Das Weingut in Zahlen und Fakten
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Gegründet wurde die Winzergenossenschaft Meissen im Jahr 1938.
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Derzeit verfügt sie über etwa 800 Mitglieder.
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Die Leitungspositionen inne haben Geschäftsführer Lutz Krüger und Kellermeisterin Natalie Weich.
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Die Bewirtschaftung umfasst rund 120 Hektar Rebfläche, in Sachsen insgesamt sind es etwa 494 Hektar.
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Der durchschnittliche Ertrag liegt bei ca. 40 Hektoliter pro Hektar.
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Die Jahresproduktion beläuft sich auf etwa 750.000 Flaschen.
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Der Boden besteht überwiegend aus Granitverwitterung und Löß, gelegentlich finden sich Sandböden.
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Es werden zahlreiche Rebsorten angebaut, darunter Weißweine wie Riesling, Weißburgunder, Goldriesling, Morio Muskat sowie Rotweine wie Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser, Regent und andere.
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Das Sortiment reicht von Landwein über Qualitätswein bis zu Prädikatswein, Sekten, Perlweinen, Likören und Bränden.
Verdere informatie over Winzergenossenschaft Meissen
| Anschrift | |
|---|---|
| Bedrijfsnamen: | Sächsische Winzergenossenschaft Meissen eG |
| Straat: | Bennoweg 9 |
| Stad: | 01662 Meißen |
| Land: | DE |
| Regio: | Sachsen |
| Continent: | Europa |
| Bedrijf | |
| Jaar van oprichting: | 1938 |
| Directeur: | Dietrich Weise, Lutz Krüger, Jürgen Zuschke |
| Wein | |
| Keldermeester: | Natalie Weich |